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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026 · handwerkstool.de

§ 1 Geltungsbereich & Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Anwendung „handwerkstool.de" (nachfolgend „Software" oder „Tool"), bereitgestellt von Anton Meschede, Am Stadtgarten 23, 44575 Castrop-Rauxel (nachfolgend „Anbieter").

Die Software richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (Handwerksbetriebe und gewerbliche Nutzer). Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist nicht vorgesehen.

§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungen

Der Anbieter stellt dem Nutzer die Software als webbasierten Online-Dienst zur Verfügung. Der Funktionsumfang umfasst u. a. die Erstellung von Angeboten und Rechnungen, Auftragsverwaltung, Zeiterfassung, digitale Unterschrift sowie KI-gestützte Automatisierungen. Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif.

Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter und kann den Funktionsumfang anpassen, sofern der Kernzweck des Vertrags gewahrt bleibt.

§ 3 Vertragsschluss & Testphase

Der Vertrag kommt mit der Registrierung und Bestätigung des gewählten Tarifs zustande. Sofern angeboten, kann die Software für einen kostenlosen Testzeitraum (z. B. 7 Tage) genutzt werden. Wird das Abonnement nicht vor Ablauf der Testphase gekündigt, geht es in ein kostenpflichtiges Abonnement über.

§ 4 Preise & Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise. Die Abrechnung erfolgt im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum (i. d. R. monatlich) über den Zahlungsdienstleister Stripe.

Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen, soweit nicht anders angegeben.

§ 5 Laufzeit & Kündigung

Das Abonnement läuft über den gewählten Abrechnungszeitraum und verlängert sich automatisch um denselben Zeitraum, sofern es nicht vor Ablauf gekündigt wird. Die Kündigung ist jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums über die Kontoeinstellungen oder per E-Mail an info@handwerkstool.de möglich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 Pflichten des Nutzers

Der Nutzer hält seine Zugangsdaten geheim und ist für alle unter seinem Konto vorgenommenen Handlungen verantwortlich. Er stellt sicher, dass die von ihm eingestellten Inhalte und verarbeiteten Daten (insbesondere Kundendaten) rechtmäßig erhoben wurden und keine Rechte Dritter verletzen. Für die inhaltliche und steuerliche Richtigkeit der mit der Software erstellten Dokumente (z. B. Rechnungen) ist der Nutzer selbst verantwortlich.

§ 7 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Software, schuldet jedoch keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsarbeiten, höhere Gewalt oder Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. bei Hosting- oder Drittanbieter-Diensten) können die Verfügbarkeit vorübergehend einschränken.

§ 8 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, soweit diese bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Nutzer vermeidbar gewesen wären.

§ 9 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der Datenschutzerklärung. Soweit der Nutzer personenbezogene Daten seiner eigenen Kunden in der Software verarbeitet, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO; eine gegengezeichnete Fassung stellt der Anbieter auf Anfrage bereit.

§ 10 Digitale Unterschrift & Verbraucherverträge des Nutzers

Die Software ermöglicht es dem Nutzer, Angebote und Auftragsbestätigungen von seinen eigenen Kunden digital unterschreiben zu lassen (einfache elektronische Signatur gem. eIDAS-Verordnung Art. 3 Nr. 10). Schließt der Nutzer dabei Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz, treffen ihn die gesetzlichen Informations- und Belehrungspflichten, insbesondere die Widerrufsbelehrung nach § 312g, § 355 BGB i. V. m. Art. 246a EGBGB.

Die Software unterstützt den Nutzer hierbei: Im Unterschrifts-Vorgang wird eine Widerrufsbelehrung angezeigt, in Angebots-PDFs wird sie in Textform mitgeliefert, und die Zustimmung zum vorzeitigen Leistungsbeginn (§ 356 Abs. 4, § 357 Abs. 8 BGB) kann dokumentiert werden. Die rechtliche Verantwortung für die Erfüllung dieser Pflichten gegenüber seinen Kunden — einschließlich der Prüfung, ob im Einzelfall ein Verbrauchervertrag vorliegt — verbleibt beim Nutzer.

§ 11 Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern. Über Änderungen wird der Nutzer rechtzeitig in Textform informiert. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von sechs Wochen, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sofern der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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